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Coronavirus: Fragen? Antworten!

Das Coronavirus beeinträchtigt auch in Deutschland den Alltag vieler Menschen. Antworten auf wichtige Fragen finden Sie hier.

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Wenn die Erreger jedoch von Tieren auf Menschen übertragen werden, können schwerwiegendere Erkrankungen die Folge sein. Coronaviren verursachen beim Menschen gewöhnliche Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

Das neuartige Coronavirus (2019-nCoV) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Die neuen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Auch die Übertragung von erkrankten Müttern auf das ungeborene Kind ist möglich. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten.

Wie bei Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Daher gilt:

  • Regelmäßig und gründlich Hände waschen
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Husten und Niesen nur in die Armbeuge
  • Abstand zu Erkrankten halten (1 bis 2 Meter)
  • Auf Händeschütteln verzichten

Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verringert nur die Ansteckungsgefahr für andere Personen.

Die Krankheit COVID-19 beginnt mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen. Innerhalb einer Woche kann dann eine zunehmende Atemnot eintreten. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Ein Teil der Infizierten zeigt jedoch nur leichte Erkältungssymptome, wie etwa Halsschmerzen. Vereinzelt können Durchfälle auftreten. Durchschnittlich wird die Inkubationszeit auf fünf Tage geschätzt. Das RKI geht von einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen aus. Auch gibt es mittlerweile einen Schnell-Test, mit dem festgestellt werden kann, ob eine Infektion mit 2019-nCoV vorliegt.

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. Frühestens ab Ende April 2020 wird mit der Erprobung eines Impfstoffs in einer klinischen Studie gerechnet. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

Eine spezifische Therapie gegen das neuartige Coronavirus gibt es derzeit noch nicht. Wurde die Erkrankung festgestellt, können einzelne Symptome beispielsweise mit fiebersenkenden Mitteln behandelt werden.

Bei einer Pflegegradeinstufung 1 - 5 werden in der häuslichen Umgebung Einmalhandschuhe und Handdesinfektionsmittel zum Schutz der Pflegeperson bis zu 40 EUR pro Monat aus der Pflegeversicherung erstattet.

Corona-Warn-App

Zur besseren Nachverfolgung von Kontakten und Unterbrechung von Infektionsketten gibt es die von der Bundesregierung entwickelte Corona-Warn-App fürs Smartphone oder Tablet.

Diese können Sie aus dem offiziellen Store von Google (Playstore) oder Apple (Apple App-Store) herunterladen.

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